Alfried Krupp Krankenhaus

Die Anfänge des Krankenhauses gehen auf das von Alfred Krupp im Kriegsjahr 1870 gegründete Lazarett zurück. Aus bescheidenen, zunächst nur auf die Mitarbeiter des Unternehmens beschränkten Anfängen hatten sich rund 50 Jahre später die in Essen sprichwörtlich gewordenen „Kruppschen Krankenanstalten“ entwickelt. Sie standen seit den 1920er-Jahren nicht nur den Mitarbeitern der Firma Krupp, sondern auch Nichtwerksangehörigen offen. Im Rahmen seiner Sozialleistungen blieb das Unternehmen jedoch weiterhin Träger des Krankenhauses. Die Stiftung hat die Kruppschen Krankenanstalten im Jahr 1971 übernommen und im Sinne der 100-jährigen gemeinwohlorientierten Tradition zu einem der modernsten und leistungsfähigsten Krankenhäuser in Deutschland weiterentwickelt

Ärztehaus und Alfried Krupp Krankenhaus, Essen-Rüttenscheid

Gußstahlfabrik Fried. Krupp in Essen, Baracken-Lazarett-Anlage im Bau, 1870

Das heutige Alfried Krupp Krankenhaus mit eigenen Kompetenz- und Gesundheitszentren bietet an zwei Standorten in den Essener Stadtteilen Rüttenscheid und Steele eine umfassende medizinische und pflegerische Versorgung. Mit seinen vielfältigen Fachdisziplinen trägt es zur medizinischen Versorgung in der Region bei und bietet darüber hinaus in ausgewählten Schwerpunkten internationale Spitzenmedizin. Das Krankenhaus verfügt derzeit über knapp 1.000 Betten und rund 2.050 Mitarbeiter. Den medizinischen Fortschritt zu fördern, ist ein wichtiges Ziel der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung. Neben dem Alfried Krupp Krankenhaus fördert die Stiftung zahlreiche weitere Einrichtungen und herausragende Wissenschaftler im Bereich der Medizin und des Gesundheitswesens.