Aktuelles

24. Oktober 2019

Fällungen und Neupflanzungen im Hügelpark

Die Villa Hügel ist umgeben von einem 28 Hektar großen Park, den die Krupp-Stiftung für nachfolgende Generationen bewahrt und täglich von 8 bis 20 Uhr für interessierte Besucherinnen und Besucher öffnet. Viele verschiedene Baumarten und Pflanzen wie z. B. Rhododendren, Buchen, Linden oder Rosskastanien machen das Gesicht des Parks aus. Dabei ist es eine ständige Herausforderung für die Stiftung, den Erhalt der Bepflanzung im Hinblick auf den immer größer werdenden Einfluss von Umweltfaktoren zu sichern. Gerade in den letzten zwei Jahren war der Park mitsamt seiner Vegetation stark betroffen von Trockenheit, Sturm und Schädlingen, so dass von 2018 bis heute 57 Bäume gefällt werden mussten. Dafür hat die Stiftung im Sinne der Bestandserhaltung in dem Zeitraum 68 neue Bäume gepflanzt.

© Krupp-Stiftung/Denis Bury

22. Oktober 2019

„Salon am Hügel“ – Bilder des Abends

Am 16. Oktober lud die Krupp-Stiftung zum ersten „Salon am Hügel“ ein, der die Publikation „Aus den Quellen. Beiträge zu einer Chronik der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung“ und ihre preisgekrönte Gestaltung in den Blick nahm. Nach einer Führung durch die Villa Hügel tauchten die Gäste in die Welt der Chronik ein: Im sonst nicht zugänglichen Chinaraum las der Schauspieler Fabian Hinrichs ausgewählte Texte aus dem Buch, eingerahmt von einem Gespräch zwischen dem Gestalter der Chronik, Bernd Kuchenbeiser, und dem Designprofessor Victor Malsy. Die Gäste erfuhren, wie Gestaltung vom Auftraggeber beeinflusst wird und vice versa. Sie ergründeten, was eigentlich ein schönes Buch ist – ein demütiger Diener oder eine glanzvolle Persönlichkeit, und sie entdeckten, dass Gestaltung mehr als bloßes Anordnen von Text und Bild ist. Die gelesenen Texte wie z. B. „Erbverzicht“ oder „Firma“ gaben Einblicke in die Entstehung und Historie der Krupp-Stiftung.

© Krupp-Stiftung/Peter Gwiazda

17. Oktober 2019

4. November: Leopoldina-Diskussionsveranstaltung in der Villa Hügel

Am 4. November findet von 18 bis 20 Uhr in der Villa Hügel eine Leopoldina-Diskussionsveranstaltung zum Thema „Research on human embryos“ statt. Ausgangspunkt für die Diskussion ist das Verbot von In-vitro-Forschung an frühen menschlichen Embryonen in Deutschland; in Großbritannien ist die Forschung hingegen erlaubt. Kathy Niakan (The Francis Crick Institute, London) und Andy Greenfield (Harwell Institute, UK) stellen aktuelle Forschungsprojekte vor und legen dar, wie der britische Gesetzgeber unter Einbeziehung der Öffentlichkeit diese Forschung geregelt hat. In einem anschließenden Podiumsgespräch mit Claudia Wiesemann (Georg-August-Universität Göttingen) und Markus Rothhaar (FernUniversität in Hagen) werden Unterschiede und Gemeinsamkeiten der britischen und deutschen Ansätze diskutiert. Im Anschluss findet ein Empfang statt.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Wir bitten um Anmeldung bis zum 28. Oktober 2019 unter www.leopoldina.org/embryo-research. Die Veranstaltung wird in englischer Sprache stattfinden.

© Kathy Niakan, The Francis Crick Institute

7. Oktober 2019

17. und 18. Oktober: Symposium zum Versailler Vertrag in der Villa Hügel

2019 jährt sich zum einhundertsten Mal die Unterzeichnung des Versailler Vertrages zwischen den Siegermächten des Ersten Weltkriegs und dem Deutschen Reich. Aus diesem Anlass findet am 17. und 18. Oktober in der Villa Hügel das 42. Wissenschaftliche Symposium der Gesellschaft für Unternehmensgeschichte statt. Unter dem Titel „1919 – der Versailler Vertrag, die Neuordnung Europas und die deutschen Unternehmen“ beleuchten Historikerinnen und Historiker die Folgen des Vertrages für die Landkarte Europas und die Weltwirtschaft. Im Fokus steht die Rolle der deutschen Unternehmen: Dr. Anna Karla, Universität zu Köln, geht beispielsweise auf die deutsche Bauwirtschaft ein, während Prof. Dr. Johannes Bähr, Goethe-Universität Frankfurt am Main, die Neuorientierung von Siemens und Bosch nach dem Ersten Weltkrieg thematisiert. Stellvertretend für das Historische Archiv Krupp betrachtet Dr. Christian Böse den Krupp-Konzern unter dem Blickwinkel der Verluste und Entschädigungen.

2. Oktober 2019

16. Oktober: „Salon am Hügel“ – Lesung und Gespräch über die Chronik einer Stiftung mit Fabian Hinrichs

Am 16.10.2019 um 18 Uhr lädt die Stiftung zum „Salon am Hügel“ ein: Im Fokus steht die Publikation „Aus den Quellen. Beiträge zu einer Chronik der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung“, die kürzlich für ihre Gestaltung ausgezeichnet wurde. Mit einem Gespräch zwischen dem Gestalter der Chronik Bernd Kuchenbeiser und dem Designprofessor Viktor Malsy sowie einer Lesung des Schauspielers Fabian Hinrichs nähern wir uns dem Buch sowohl gestalterisch als auch inhaltlich an. Eine kurze Führung, die im sonst nicht zugänglichen Chinaraum der Villa Hügel endet, gibt Einblicke hinter die Kulissen der Stiftungswelt, die in der Chronik beschrieben wird.
Das Buch „Aus den Quellen“ ist anlässlich des 50. Stiftungsjubiläums entstanden. Als Chronik untertitelt ist es keineswegs das, was man von einer klassischen Stiftungschronik erwarten würde. Vielmehr ist es eine Sammlung von kurzen Texten, die besonders und überraschend in ihrer historischen und zeitgenössischen Perspektive sind. Die Gestaltung trägt das Konzept des Buches überzeugend weiter und wurde im September 2019 von Stiftung Buchkunst im Rahmen der 25 „Schönsten Deutschen Bücher“ ausgezeichnet.
Im Anschluss findet ein Austausch bei Snacks und Getränken statt. Begrenzte Plätze, daher bitten wir um Anmeldung unter veranstaltung@krupp-stiftung.de.

30. September 2019

Statement zu Veränderungen im Aufsichtsrat und Vorstand der thyssenkrupp AG

„Wir begrüßen die Bestellung von Martina Merz zur interimistischen Vorstandsvorsitzenden der thyssenkrupp AG und die von Dr. Klaus Keysberg zum Vorstand für die Ressorts Materials Services und Steel Europe. Der Schritt ist richtig, damit die im Frühjahr beschlossene und dringend notwendige Neuausrichtung jetzt zügig verfolgt und umgesetzt werden kann. Dafür wünschen wir Martina Merz und dem gesamten Vorstand allen Erfolg.

Mit Prof. Dr. Siegfried Russwurm hat der Aufsichtsrat eine sehr erfahrene Führungspersönlichkeit zum neuen Vorsitzenden gewählt. Alle haben unser volles Vertrauen und können auf die Unterstützung der Stiftung setzen.

Dem scheidenden Vorstandsvorsitzenden Guido Kerkhoff danken wir dafür, dass er in einer schwierigen Phase für das Unternehmen Verantwortung übernommen hat.

Das Anliegen der Stiftung ist es, Anteilseignerin eines wettbewerbs- und dividendenfähigen Unternehmens mit zukunftssicheren Arbeitsplätzen zu sein. Der Stiftung ist die aktuell herausfordernde Lage des Unternehmens bewusst. Sie versteht sich vor diesem Hintergrund umso mehr als verlässliche Ankeraktionärin, so wie sie auch die zuletzt dividendenschwachen und sogar die beiden dividendenlosen Geschäftsjahre im Interesse des Unternehmens mitgetragen hat. Wir stehen fest an der Seite des thyssenkrupp-Managements und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und sind nach wie vor vom Potenzial des Unternehmens überzeugt.“