Aktuelles

12. Dezember 2017

Fakultätsübergreifende Stiftungsprofessuren zu Fragen der Provenienzforschung an der Universität Bonn

An der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn ist im Bereich Kunstgeschichte der deutschlandweit erste Lehrstuhl für Provenienzforschung besetzt worden: Professor Dr. Christian Zuschlag, zurzeit Professor am Institut für Kunstwissenschaft und Bildende Kunst der Universität Koblenz-Landau, hat den Ruf auf die „Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Professur für Kunstgeschichte der Moderne und der Gegenwart mit Schwerpunkt Provenienzforschung/Geschichte des Sammelns“ (W3) angenommen. Gleichzeitig richtet die Universität Bonn eine W1-Professur für „Kunsthistorische Provenienzforschung“ ein, auf die Dr. Ulrike Saß berufen wurde. Beide Professoren werden ab dem 1. April 2018 ihre Tätigkeit aufnehmen.

Die Stiftungsprofessur wird von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung fünf Jahre lang mit 1 Mio. € gefördert. Sie soll eng verzahnt mit einer zweiten Stiftungsprofessur arbeiten, die ebenfalls an der Universität Bonn entsteht. Das Berufungsverfahren für die im Bereich der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät angesiedelte „Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Professur für Bürgerliches Recht, Kunst- und Kulturgutschutzrecht“ (W3) wird in Kürze abgeschlossen sein. Auch dieser Lehrstuhl wird von der Krupp-Stiftung mit 1 Mio. € unterstützt.

11. Dezember 2017

Kuratorium der Krupp-Stiftung beruft Armin Laschet

Das Kuratorium der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung hat in seiner heutigen Sitzung Armin Laschet, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, als neues Mitglied berufen. Die Mitgliedschaft ist nicht mit dem Amt des Ministerpräsidenten verbunden. Die Wahl gilt, wie bei allen anderen Mitgliedern des Gremiums, der Person. Die reguläre Amtszeit der Kuratoriumsmitglieder beträgt sieben Jahre.

2. Dezember 2017

Golo-Mann-Preis für Geschichtsschreibung an Martin Sabrow verliehen

Der Historiker Professor Dr. Martin Sabrow hat heute im Deutschen Historischen Museum, Berlin, den mit 15.000 € dotierten „Golo-Mann-Preis für Geschichtsschreibung“ erhalten. Der Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung (ZZF), Potsdam, wurde für seine Biographie „Erich Honecker. Das Leben davor. 1912 – 1945“ geehrt.
Der Golo-Mann-Preis wird durch die Golo Mann-Gesellschaft, Lübeck, seit 2013 im Abstand von zwei Jahren an deutschsprachige Autoren verliehen. Die Krupp-Stiftung hat die Golo-Mann-Gesellschaft hierfür mit insgesamt 60.000 € unterstützt.