Aktuelles

20. Mai 2019

„Arbeit an Europa“ – Krupp-Stiftung unterstützt Denkinitiative

Welche Ideen stehen hinter Europa? Welche Geschichten wurden darüber erzählt? Welchen Sinn kann es stiften? Diesen Leitfragen möchten die Mitgliedern der jungen Denkinitiative  „Arbeit an Europa e. V.“ nachgehen. In diesem Jahr starteten die überzeugten Europäer ihre Arbeit am „Europäischen Archiv der Stimmen“, das unter anderem von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung unterstützt wird. In allen europäischen Ländern interviewen junge Menschen „Europazeugen“, die vor 1945 geboren wurden und die Transformation des einst durch Krieg zerrütteten Kontinents zu einer Region des Friedens und Wohlstand miterlebten und mitgestalteten. Im Januar 2019 fand ein Auftakt-Workshop in Hamburg statt. Seitdem wurden schon erste Interviews geführt, und viele weitere sind in Planung.
Ziel ist einen digitalen Gedächtnisraum zu schaffen, in dem individuelle und zugleich paradigmatische Erinnerungen, Einschätzungen und Hoffnungen in Bezug auf das „Projekt Europa“ erkundet werden können. Mit Hilfe des Soziologen Heinz Bude erarbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Fragenkatalog, der die Emotions- und Denkwelt der sehr verschiedenen Zeitzeugen erschließen soll. So wird nach Momenten der Angst und Bedrohung ebenso gefragt wie nach Träumen für die Zukunft und  vergangenen Visionen, die sich (nicht) erfüllten. Bereits interviewt wurden u. a. Oleg Panchuk, ukrainischer Chemiker (1932), Ivan Szelenyi, ungarischer Soziologe (1938),  Adriano Moreira, portugiesischer Politiker (1922), Henryk Wujec, polnischer Politiker und Oppositioneller während des Kommunismus (1940), Bartolomeo Sorge, Jesuit, Politikwissenschaftler, Journalist und Anti-Mafia-Aktivist (1929) und Vigdís Finnbogadóttir, isländische Politikerin und ehemalige Präsidentin (1930).

10. Mai 2019

Statement zu der Ad-Hoc-Mitteilung der thyssenkrupp AG vom 10. Mai 2019

Die Krupp-Stiftung hat den Vorstand bei der Umsetzung des Joint Ventures mit Tata und der geplanten Aufspaltung unterstützt. Die Ausführungen des Vorstandes zeigen, dass sich das Unternehmen in einer herausfordernden Situation befindet, in der alle Beteiligten gefordert sind. Die Stiftung möchte, dass das Unternehmen in allen Geschäftsfeldern wettbewerbsfähig aufgestellt ist, mit zukunftssicheren Arbeitsplätzen und einer nachhaltigen Dividendenfähigkeit. Vor diesem Hintergrund werden wir die neuen Vorschläge bewerten. Die Stiftung steht nach wie vor an der Seite des Unternehmens und seiner Mitarbeiter.

7. Mai 2019

Weltweite Betriebspraktika für Essener Schüler

Von „B wie Belgien“ bis „V wie Volksrepublik China“ reichte das geografische Alphabet der „Alfried Krupp-Schülerstipendien für Betriebspraktika im Ausland“ des Jahrgangs 2019. 47 Teilnehmerinnen und Teilnehmer absolvierten ein vierwöchiges Betriebspraktikum in Europa direkt vor der Haustür oder aber im fernen China.

Anfang Mai sind die 47 Schülerinnen und Schüler nach Hause zurückgekehrt. Heute folgten sie einer Einladung der Krupp-Stiftung in die Villa Hügel. Der Empfang gibt den jungen Menschen die Gelegenheit, über ihre Erfahrungen zu berichten.

Die nächsten „Schülerstipendien für Betriebspraktika im Ausland“ finden vom 30. März bis 24. April 2020 statt.

Seit Beginn des Programms im Jahr 1998 hat Krupp-Stiftung rund 2,5 Mio. € an Fördermitteln bereitgestellt.

© Krupp-Stiftung/Alex Muchnik