150 Jahre Hügel
Sport

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Die Segelyacht Germania VI, der Jugend- und Vereinssport in der Region Essen sowie die Unterstützung für sportwissenschaftliche Forschung sind traditionelle Förderschwerpunkte der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung im Satzungsbereich Sport. Die Stiftung betreibt kein Sportsponsoring.

Förderprogramm „150 Jahre Villa Hügel – 150 Projekte für das Ruhrgebiet“

Um ihre enge Verbundenheit mit der Stadt Essen, dem Ruhrgebiet und seiner Bevölkerung zum Ausdruck zu bringen, schreibt die Krupp-Stiftung im Jahr 2023 das mit bis zu 1,5 Millionen Euro dotierte Förderprogramm „150 Jahre Villa Hügel – 150 Projekte für das Ruhrgebiet“ aus. Im Rahmen des Jubiläumsjahres der Villa Hügel werden Projekte entlang der Förderschwerpunkte „Anfangen im Kleinen, Weitermachen in Schwierigkeiten, Streben zum Großen“ ausgewählt. Diese gehen auf ein Zitat von Alfred Krupp, Entwerfer und Bauherr der Villa Hügel, zurück und bilden gleichzeitig die Kategorien, in die das Programm gegliedert ist.

Germania VI

In Erinnerung an Alfried Krupp unterhält die Stiftung bis heute die Hochsee-Segelyacht Germania VI. Alfried Krupp ließ sie 1963 als erste ganzgeschweißte Aluminium-Yacht der Welt bauen. Sie ist als Mannschaftsschiff für Hochseefahrten konzipiert und bietet heute jungen Menschen die Möglichkeit, im Hochsee- und Regattasegeln ausgebildet zu werden. Seit 1972 nutzen Jahr für Jahr rund 220 Teilnehmer diese Chance.

Deutscher Kinder- und Jugendsportbericht

Am 29. Oktober 2020 wird der „Vierte Deutsche Kinder- und Jugendsportbericht“ veröffentlicht, der mit den Themen „Gesundheit, Leistung und Gesellschaft“ überschrieben ist. Der Bericht widmet sich der aktuellen Situation im Kinder- und Jugendsport und deckt Forschungslücken auf.

Weitere Informationen zum „Vierten Deutschen Kinder- und Jugendsportbericht“.

 

Im August 2015 wurde der „Dritte Deutsche Kinder- und Jugendsportbericht“ mit dem Schwerpunktthema „Kinder- und Jugendsport im Umbruch“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Bericht erläutert die Ursachen und Auswirkungen der aktuell zu beobachtenden Umbruchsituation im Kinder- und Jugendsport und gibt Handlungsempfehlungen für Politik, Verbände, Vereine und Schulen.

Der „Zweite Deutsche Kinder- und Jugendsportbericht“, der im November 2008 der Öffentlichkeit präsentiert wurde, beschäftigt sich mit Bewegung und Sport von Kindern bis zu zwölf Jahren. Daran anschließend hat die Stiftung ein Vorhaben zur Bewegungsförderung in Essener Kindertagesstätten ins Leben gerufen.

Im September 2003 hat die Stiftung den „Ersten Deutschen Kinder- und Jugendsportbericht“ herausgegeben. Der Bericht dokumentiert das vorhandene Wissen zum Kinder- und Jugendsport und benennt bestehende Forschungslücken. Im Anschluss an die Veröffentlichung des ersten Berichts wurden sechs Dissertationsstipendien im Bereich der Sportwissenschaft vergeben.