Jahresprogramm 2026
Aktuelles Krupp-Stiftung fördert 16. Ausgabe des internationalen Kunstfestivals Manifesta im Ruhrgebiet
Ein Garten mit Hochbeeten, einem hölzernen Zelt und einer Backsteinmauer mit Grafiti
Tea Garden, 2026 © Bureau Baubotanik | © Manifesta 16 Ruhr/Rainer Schlautmann

Krupp-Stiftung fördert 16. Ausgabe des internationalen Kunstfestivals Manifesta im Ruhrgebiet

Am Samstag, 20.06.2026 eröffnet um 19 Uhr auf dem Gelände UNESCO Welterbe Zollverein die 16. Ausgabe des internationalen Kunstfestivals Manifesta mit einem bunten Abendprogramm mit Musik, Performances und vielem mehr. Bis zum 4. Oktober 2026 verwandeln sich zwölf leerstehende Nachkriegskirchen in Duisburg, Essen, Gelsenkirchen und Bochum in Orte für zeitgenössische Kunst, Begegnung und Austausch.

Mit dem Titel “This is not a church“ („Das ist keine Kirche“) erforscht die Biennale, wie diese besonderen Gebäude wieder Teil des urbanen Lebens werden können, als Räume für Gemeinschaft, körperliches Wohlbefinden und neue Formen des Zusammenlebens. „In einer Zeit, in der allein in den kommenden zehn Jahren voraussichtlich mehr als 20.000 Kirchen in Deutschland leerstehen oder entwidmet werden, rückt die Manifesta 16 Ruhr die Zukunft dieser Gebäude auf die nationale Agenda. Durch neue künstlerische Auftragsarbeiten, durch Communities getragene Initiativen und kollaborative Forschungsprojekte präsentiert die Biennale zwölf Beispiele dafür, wie ehemalige Kirchen in Ausstellungsräume, Gärten, Konzerthallen, Kunstschulen, Textilwerkstätten, Kulturzentren und Orte des bürgerschaftlichen Engagements umgewandelt werden können.,“ heißt es in der Pressemitteilung.

107 internationale Künstler*innen und ein interdisziplinares Team entwickelten an den unterschiedlichen Standorten ortsspezifische Projekte, darunter 67 Neuproduktionen, die sich direkt mit den Geschichten, Menschen und Zukunftsfragen der Region verbinden.

Die Eröffnungsveranstaltung, sowie das Rahmenprogramm und der Besuch der Veranstaltungsorte während des gesamten Festivalzeitraums sind kostenfrei.

Die Nomadische Biennale Manifesta findet seit 1996 alle zwei Jahre in einer anderen europäischen Stadt statt und zielt auf den Dialog zwischen Kultur und Gesellschaft in Europa. Im Rahmen ihrer Fördertätigkeit im Bereich Kunst und Kultur unterstützt die Krupp-Stiftung das Festival.