Krupp-Stiftung fördert Ankauf eines neuen DLRG-Rettungsbootes
„Christine“– so heißt das neue Rettungsboot der DLRG e. V. in Essen. Am Sonntag, 19. April fand die feierliche Schiffstaufe unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Thomas Kufen gemeinsam mit Andreas Wieser, Bezirksleiter DLRG Essen und Dr. Michaela Muylkens, Vorstandsmitglied der Krupp-Stiftung statt.
Der Ankauf des neuen Rettungsbootes, der durch eine weitere Förderung der Sparkasse Essen ermöglicht wurde, erlaubte dem DLRG e. V. Essen, das letzte Boot einer älteren Generation aus dem Jahr 2005 zu ersetzen. Mit moderner Technik wie einem Sonar zur Personensuche, einem 115 PS starken Motor, einer elektrischen Bugklappe und einer festverbauten Wärmebildkamera ermöglicht es den ehrenamtlichen Einsatzkräften, noch schneller und sicherer Hilfe auf den Gewässern in und um Essen zu leisten.
„Mit dem neuen Motorrettungsboot investieren wir gezielt in die Zukunft unserer Einsatzfähigkeit.“, erklärt Sebastian Bellgardt, der Leiter Einsatz des DLRG Bezirk Essen e.V.
Von März bis Ende November sind die Rettungskräfte des DLRG e. V. im Einsatz. Sie zählen rund 270 Einsätze pro Jahr. Die Hilfeleistungen der Ehrenamtlichen reichen von „Pflaster kleben“ über die Rettung von gekenterten Booten bis hin zu Reanimationen durch medizinisches Personal. Im Bezirk Essen engagieren sich ca. 70 Freiwillige in ihrer Freizeit als Bootsführer*innen, Strömungsretter*innen, Sanitäter*innen, Einsatztaucher*, Führungskräfte und vieles mehr.
Im Rahmen des Engagements der Stiftung im Bereich Gesundheit unterstützte die Krupp‑Stiftung den Kauf des Bootes mit finanziellen Mitteln. Der Stiftung ist es ein Anliegen, die Sicherheit auf Essener Gewässern zu erhöhen und die wichtige Arbeit des DLRG e. V. nachhaltig zu stärken.