Jahresprogramm 2026
Alle Pressemitteilungen “The Future of United Nations Peacekeeping” – Berthold-Beitz-Stipendiatin Prof. Dr. Sabrina Karim hält am 10. März einen Vortrag in der Villa Hügel

“The Future of United Nations Peacekeeping” – Berthold-Beitz-Stipendiatin Prof. Dr. Sabrina Karim hält am 10. März einen Vortrag in der Villa Hügel

Essen, 04. Februar 2026 – Am 10. März um 18.30 Uhr wird Prof. Dr. Sabrina Karim, als zweite Stipendiatin des von der Krupp-Stiftung und der American Academy in Berlin initiierten Berthold-Beitz-Stipendiums, einen wissenschaftlichen Vortrag in der Villa Hügel in Essen halten. Unter dem Titel „The Future of United Nations Peacekeeping?“ erörtert Karim, wie sich die Veränderungen in der Welt auf die Friedensope­rationen der Vereinten Nationen auswirken, und stellt Überlegun­gen zum weiteren Vorgehen an. Damit widmet sich Sabrina Karim einem hochaktuellen Thema in einer Zeit, die von geopolitischen und für die Friedenssicherung der Welt relevanten Entwicklungen geprägt ist. Der Vortrag, der in englischer Spra­che stattfindet, ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich.

 

Im Rahmen des Vortrags analysiert Sabrina Karim die politischen Kräfte, die die UN-Friedensoperationen prägen, und zeigt auf, wie ein zukunftsfähiges Modell der Friedenssicherung ausgestaltet sein muss, um den aktuellen geopolitischen Rahmenbedingungen ge­recht zu werden. Abschließend wird sie Reformmaß­nahmen vor­stellen, die gewährleisten könnten, dass die UN-Frie­denssicherung sich weiterentwickeln und ein wirksames Instru­ment zur Förde­rung des globalen Friedens und internationaler Sicherheit bleiben kann.

 

 

Über das Berthold-Beitz-Stipendium

Das Berthold-Beitz-Stipendium wurde 2023 gemeinsam von der Krupp-Stiftung und der American Academy in Berlin ins Leben ge­rufen, um den ehemaligen Vorsitzenden der Krupp-Stiftung, Berthold Beitz, zu ehren. Es konzentriert sich auf Wirtschafts- und Politikgeschichte und ermöglicht jährlich einer Stipendiatin oder ei­nem Stipendiaten einen Forschungsaufenthalt im Hans-Arnhold-Zentrum der American Academy in Berlin.
Sabrina Karim wird im Rahmen des Stipendiums an einem Buchpro­jekt mit dem Titel „Pockets of Restraint in Violent Security Forces” arbeiten. Dabei untersucht sie, wann und warum Träger hoheit­licher Gewaltbefugnisse in Bedrohungslagen bewusst von einer eskalie­renden Anwendung von Gewalt absehen.

 

 

Prof. Dr. Sabrina Karim

Sabrina Karim ist Professorin für Politikwissen­schaft an der Cornell University, wo sie das „Gender and Security Sector Lab“ leitet, das sich der Forschung zu Frauen, Gender, Frie­denssicherung, Polizeiarbeit und Militär widmet. Karim hat einen Bachelor of Science in Internationaler Politik von der School of Foreign Service der Georgetown University, einen Master of Science in Zwangsmigration von der Oxford University sowie einen Master of Arts und einen Doktortitel in Politikwissenschaft von der Emory University. Als Expertin ist sie spezialisiert auf die Erforschung von Kon­flikten und Friedensprozessen, insbesondere auf den Staatsaufbau nach Bürgerkriegen, und hat vielfach darüber publiziert. Ihre Publikation „Equal Opportunity Peacekeeping: Women, Peace and Security in Post-Conflict States“ (mit Kyle Beardsley, Oxford, 2017), wurde 2017-2018 mit dem Preis für das beste Buch zum Thema Konfliktprozesse der American Political Science Association und 2017 mit dem Preis für das Buch des Jahres der Conflict Research Society ausgezeichnet. Für ihre Forschungen erhielt sie u.a. Förderung vom Geneva Centre for Security Governance, der National Science Foundation, dem Economic and Social Research Council und dem British Research Council.

 

Weitere Informationen: www.americanacademy.de

 

Zur Anmeldung: https://gstoo.de/Vortrag_Sabrina-Karim

 

Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung

Die gemeinnützige Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung fördert seit 1968 Menschen und Projekte in Kunst und Kultur, Bil­dung, Wissenschaft, Gesundheit und Sport und hat sich dafür bis­her mit rund 700 Mio. € engagiert. Als größte Aktionärin der heuti­gen thyssenkrupp AG verwendet die Stiftung die ihr aus ihrer Un­ternehmens­beteiligung zufließen­den Erträge ausschließlich für ge­meinnützige Zwecke und verfolgt das Ziel, neue Entwicklungen an­zuregen sowie zu Kreativität zu ermutigen.