10 Schulklassen fahren nach Berlin: Schulen im Programm „Berthold Beitz Schülerinnenfahrten nach Berlin“ stehen fest
Bereits zum dritten Mal hat die Krupp-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Stadt Essen und dem Jüdischen Museum Berlin das Programm „Berthold Beitz Schüler*innenfahrten nach Berlin“ ausgeschrieben. Für das Schuljahr 2026/2027 haben 19 Essener Schulklassen der Jahrgangsstufen 8 bis 12 engagierte Bewerbungen eingereicht. Die Fahrten stehen im Zeichen der deutsch-jüdischen Verständigung und ermöglichen den Schüler*innen, mehr über die deutsch-jüdische Geschichte zu erfahren.
Aus dem Bewerbungskreis hat die Stadt Essen zehn Klassen ausgelost, darunter zwei Gymnasien, drei Realschulen, zwei Gesamtschulen, zwei Berufskollegs und eine Förderschule. Die Förderung der Krupp-Stiftung in Höhe von bis zu 10.000 € pro Schulgruppe umfasst die An- und Abreise, bis zu drei Übernachtungen mit Verpflegung und die Eintrittsgelder sowie Führungen in ausgewählten Museen und Gedenkstätten. Im Zentrum der Fahrt stehen Workshops im Jüdischen Museum Berlin. Zudem werden die Klassen mit Informationsmaterial zu optionalen Erinnerungsorten wie etwa der Topographie des Terrors und Orten der historischen Bildung wie dem Deutschen Historischen Museum ausgestattet. Eine Verankerung im Essener Stadtraum mit Anbindung an die Alte Synagoge und das Haus der Essener Geschichte findet ebenso statt.
Ausgeloste Schulen
- Alfred-Krupp-Schule, Jahrgang 11 und 12
- Bertha von Suttner Realschule, Jahrgang 8
- Don Bosco-Gymnasium, Jahrgang 9
- Elsa Brändström Realschule, Jahrgang 9 und 10
- Franz Dinnendahl-Realschule, Jahrgang 9
- Gesamtschule Bockmühle, Jahrgang 12
- Gesamtschule Holsterhausen, Jahrgang 8
- Johannes Kessels Akademie, Jahrgang 11
- LVR-Helen-Keller-Schule, Jahrgang 9
- Nikolaus Groß-Kolleg, Semester 1+2