Crew der Germania VI erhält den Silbernen Globus für herausragende Leistungen auf offener See

Für ihren Törn nach Island wurde die Crew der Hochsee-Segelyacht Germania VI von der Segelkameradschaft Das Wappen von Bremen (SKWB) ausgezeichnet. Bei einer feierlichen Veranstaltung im Bremer Rathaus nahmen Skipper und Crew den Silbernen Globus entgegen, mit dem die SKWB Hochseereisen auszeichnet, die seemännisch, navigatorisch und kameradschaftlich außergewöhnlich sind und im Team absolviert wurden. Seit mehr als 50 Jahren auf offener See unterwegs, hat das Ausbildungsschiff im Sommer erstmals Island angesteuert: Die Reise von Bergen über die Färöer nach Reykjavik umfasste gut 1.100 Seemeilen und ermöglichte 13 jungen Seglerinnen und Seglern die Feinheiten des Hochsee-Segelns in einer starken Gemeinschaft zu trainieren.

Die Germania VI war das Segelschiff von Alfried Krupp, der sie 1963 als erste ganzgeschweißte Aluminium-Yacht der Welt bauen ließ. Damit setzte er die Segeltradition der Familie Krupp fort. 1972 wurde die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung Eigentümerin der Yacht. Die Krupp-Stiftung bewahrt die Tradition im Sinne ihres Gründers, indem sie die Hochsee-Segelyacht seitdem jungen, segelbegeisterten Menschen zu Ausbildungszwecken zur Verfügung stellt. Jährlich werden mehr als 200 junge Seglerinnen und Segler auf der Germania VI im Hochsee- und Regattasegeln ausgebildet. Dies ist ein Bestandteil des gemeinnützigen Förderprogramms der Krupp-Stiftung.

 

Bild v.l.n.r.: Thorsten Udelhofen, Volker Troche (Vorstand der Krupp-Stiftung), Felix Zahn, Davina Schlesiger, Holger Scheurenbrand, Jan Doyé