Aufbereitung von Fotografien im Historischen Archiv Krupp | © Krupp-Stiftung/Peter Gwiazda

Fotozentrum für Essen nimmt Fahrt auf: Zwei Fotorestaurierungsstellen neu besetzt

Die Stadt Essen richtet mit Unterstützung der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung am Museum Folkwang ein institutsübergreifendes Fotorestaurierungsstudio ein, das zukünftig die umfangreichen fotografischen Bestände der Partnerinstitutionen sichern und aufarbeiten sowie für die Zwecke von Wissenschaft und Lehre verfügbar machen wird. Für die neu geschaffenen Fotorestaurierungsstellen konnten die international renommierten Experteninnen und Experten Jessica Morhard und Peter Konarzewski gewonnen werden. Damit macht das Projekt „Zentrum für Fotografie Essen“ einen weiteren Schritt in Richtung Umsetzung und die vier Partnerinstitutionen – Folkwang Universität der Künste, Museum Folkwang, Historisches Archiv Krupp und Stiftung Ruhr Museum – bauen ihre Zusammenarbeit im Bereich Restaurierung und Konservierung von Fotografie weiter aus.

Die Krupp-Stiftung die Einrichtung der Fotorestaurierungswerkstatt im Museum Folkwang mit 70.000 € gefördert, während die Stadt Essen die zwei neu besetzten Fotorestaurierungsstellen bereitstellt. Fotografie ist ein zentrales Thema für die Krupp-Stiftung: Zahlreiche Förderprojekte wie das Stipendienprogramm „Zeitgenössische deutsche Fotografie“, die Förderung von Fotoausstellungen und Publikationen oder die Unterstützung für den Erwerb von fotografischen Sammlungen belegen das nachhaltige Interesse am Thema Fotografie – und schließlich verfügt das Historische Archiv Krupp über eine bedeutende Fotosammlung zur Industriegeschichte.