Krupp-Stiftung unterstützt „Münstersche Empfehlungen zur Förderung begabter und potenziell besonders leistungsfähiger Kinder und Jugendlicher“

Anlässlich des siebten Münsterschen Bildungskongresses wurden am 25. September in Münster die „Münsterschen Empfehlungen“ an den Vorsitzenden der Amtschef­konferenz der Kultusministerkonferenz, Herrn Staatsrat Rainer Schulz, übergeben. Die Empfehlungen wurden gemeinsam von der Robert Bosch-Stiftung, der Joachim Herz Stiftung und der Stiftung Inter­nationales Centrum für Begabungsforschung verfasst. Sie beinhalten neun Aspekte, die bezüglich gesellschaftlicher Herausforderungen Perspektiven für die Begabungsförderung und Potenzialentwicklung von Kindern und Jugendlichen in Kindergärten und Schulen, aber auch darüber hinaus enthalten. Die Krupp-Stiftung hat die Empfehlungen neben anderen Stiftungen mit unterzeichnet und setzt auf diese Weise ihre vielfältigen Aktivitäten im Bereich der Bildung fort.

Die Empfehlungen weisen darauf hin, dass die Förderung auch der besonders Begabten als Aufgabe jeder Schule anzusehen und im Hinblick darauf die Fortbildung von Lehrer*innen zu reformieren sei. In diesem Zusammenhang hatte die Krupp-Stiftung bereits 2016 ein umfangreiches Weiterbildungsangebot für Lehrer*innen der Essener Realschulen eingerichtet. Unter der Leitung des Internationalen Centrums für Begabungsforschung an der Universität Münster nahmen 17 Lehrer*innen von Essener Realschulen an einem international aner­kannten Weiterbildungsstudium teil, das sie befähigte, besondere Begabungen bei ihren Schüler*innen zu erkennen und diese mit neuen Methoden und Inhalten individuell zu fördern.