Jahresprogramm 2026
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Bewerbungen für „Berthold Beitz Schüler*innenfahrten nach Berlin“ noch bis 27. März 2026 möglich

Krupp-Stiftung, Stadt Essen und Jüdisches Museum Berlin setzen sich für deutsch-jüdische Verständigung ein

Essen, 10. Februar 2026 – Für das Schuljahr 2026/2027 haben Esse­ner Schulklassen noch bis zum 27. März 2026 die Möglichkeit sich für die „Berthold Beitz Schüler*innenfahrten nach Berlin“ zu bewer­ben. Bereits zum dritten Mal in Folge ist das von der Krupp-Stiftung gemeinsam mit der Stadt Essen und in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Berlin aufgelegte Programm „Berthold Beitz Schüler*innenfahrten nach Berlin“ ausgeschrieben.

 

Die Reise nach Berlin ermöglicht Schüler*innen, im Sinne der deutsch-jüdischen Verständigung den Besuch des Jüdischen Museums Berlin sowie weiterer Erinnerungsorte der national­sozialis­tischen Diktatur. Die Stiftung fördert das auf drei Jahre an­gelegte Programm mit 300.000 €. Jedes Jahr kön­nen zehn Schul­klassen nach Berlin reisen.

 

 

Berthold Beitz Schüler*innenfahrten nach Berlin

 

Das Programm würdigt das Leben und Wirken von Berthold Beitz (1913-2013), dem langjährigen Vorsitzenden der Krupp-Stiftung, der während des Zweiten Weltkriegs hunderten jüdischen Men­schen das Leben rettete und in Yad Vashem als „Gerechter unter den Völkern“ geehrt wurde. Die deutsch-jüdische Verstän­di­gung bil­det bis heute einen der wichtigsten Schwerpunkte innerhalb der Stiftungsarbeit.

 

Im Schuljahr 2026/2027 haben erneut bis zu zehn Essener Klassen der Jahrgangsstufen 8 bis 13 die Mög­lichkeit, im Klassen­verbund nach Berlin zu reisen. Die Schulklassen können sich bei der Stadt Essen bewerben und werden im Frühjahr 2026 ausgewählt. Die För­derung umfasst die An- und Ab­reise, bis zu drei Übernach­tungen mit Verpflegung und die Eintritts­gelder sowie Führungen in den ausgewählten Museen und Gedenk­stätten. Im Zentrum der Fahrt stehen Führungen sowie Workshops im Jüdischen Museum Berlin. Zudem werden die Klassen mit Infor­mationsmaterial zu opti­onalen Erinnerungsorten wie etwa der Topographie des Terrors und Orten der historischen Bildung wie dem Deutschen Historischen Museum ausgestattet. Eine Veranke­rung im Essener Stadtraum mit Anbin­dung an die Alte Synagoge und das Haus der Essener Geschichte findet statt.

 

Junge Menschen sind durch manipulierte Kommunikation im digi­talen Raum besonders der Desinformation ausge­setzt: Dies birgt Gefahren für das Demokratie­ver­ständnis ebenso wie für die Ent­wicklung von Zivil­courage. So soll das Programm dazu bei­tragen, die historische Ur­teilskraft zu schärfen, ganz im Sinne der Not­wen­digkeit, sich mit der Vergangenheit zu befassen, um die Zu­kunft zu gestalten.

 

Die Stiftung sieht sich in einer besonderen Verantwortung: Sie trägt den Namen von Alfried Krupp von Bohlen und Halbach, der in Nürnberg unter anderem wegen Verbrechen im Zusammenhang mit Zwangsarbeit verurteilt wurde. So sind Aufarbeitung und Bildungs­arbeit integraler Bestandteil der Stiftungsarbeit: 2022 hat die Stif­tung etwa ein unabhängiges For­schungs­projekt initiiert, das die Haltung ihres Stifters im National­sozialismus aufarbeiten soll.

 

 

Über die Krupp-Stiftung

 

Die gemeinnützige Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung fördert seit 1968 Menschen und Projekte in Kunst und Kultur, Bildung, Wissenschaft, Gesundheit und Sport und hat sich dafür bisher mit rund 700 Mio. € engagiert. Stifter ist der letzte Alleinin­haber der Firma Fried. Krupp, Alfried Krupp von Bohlen und Halbach, dessen Vermögen auf die von ihm errichtete Stiftung überging. Als größte Aktionärin der heutigen thyssenkrupp AG ver­wendet die Stiftung die ihr aus ihrer Beteiligung zufließenden Erträge ausschließlich für gemeinnützige Zwecke.

 

Weitere Informationen: https://www.essen.de/bb_schulfahrten

Bewerbungen für das Schuljahr 2026/2027 bis 27. März 2026 per E-Mail an: wettbewerb@schulen.essen.de

 

Kontakt Krupp-Stiftung

 

Barbara Wolf
Leiterin Kommunikation, strategische Entwicklung, Transformation
Mobil: +49 (0)162 49 51 225
E-Mail: wolf@krupp-stiftung.de

 

Kontakt Presseamt Essen

 

Silke Lenz
Pressesprecherin, Leiterin Presse- und Kommunikationsamt
Telefon: +49 (2) 01 88 88011
E-Mail: silke.lenz@presseamt.essen.de