Krupp-Stiftung: klare Aussage für Stabilität und langfristiges Unternehmenswohl von thyssenkrupp

Essen, 13. Juli 2018. – Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung steht fest an der Seite der thyssenkrupp AG sowie der Mitarbeiterschaft des Konzerns. Dies erklärte die Vorsitzende des Stiftungskuratoriums, Ursula Gather, heute im Anschluss an eine Sitzung des Gremiums. Das Kuratorium der Stiftung hat unter Gathers Vorsitz in einer außerordentlichen Sitzung über die aktuelle Situation der thyssenkrupp AG nach dem Rücktritt von deren Vorstandsvorsitzendem Heinrich Hiesinger beraten. Kuratorium und Vorstand der Stiftung bekundeten erneut ihr großes Bedauern über diese Entscheidung und dankten Hiesinger ausdrücklich für seine erfolgreiche Arbeit.

 

Mit Blick auf die Zukunft bekräftigte Gather die Haltung der Krupp-Stiftung, gemeinsam mit dem Management und den Arbeitnehmervertretern für die Stabilität des Konzerns und das langfristige Unternehmenswohl Verantwortung zu übernehmen. Es gelte jetzt, das Joint Venture mit Tata Steel konsequent umzusetzen und die übrigen Geschäftsbereiche des Konzerns zukunftsorientiert fortzuentwickeln. Gather: „Der amtierende Vorstand mit Herrn Kerkhoff an der Spitze genießt in diesem Prozess unser volles Vertrauen.“

 

„Die Krupp-Stiftung,“ so Ursula Gather weiter, „sieht sich auch in Zukunft dem Willen ihres Stifters Alfried Krupp von Bohlen und Halbach verpflichtet, die Einheit des Unternehmens möglichst zu wahren und seine weitere Entwicklung zu fördern.“ Dies, verbunden mit dem Auftrag, gemeinnützig zum Wohle der Gesellschaft zu wirken, werde das Handeln der Stiftung weiterhin bestimmen.

 

 

Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung

 

Die gemeinnützige Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung ist das Ver­mächtnis von Dr.-Ing. E. h. Alfried Krupp von Bohlen und Halbach, dem letzten per­sönlichen Inhaber der Firma Fried. Krupp. Mit seinem Tod am 30. Juli 1967 und Dank des Erbverzichts seines Sohnes Arndt von Bohlen und Halbach ging sein Vermögen auf die Stiftung über.

 

Die Stiftung ist als Aktionärin mit rund 21 Prozent an der thyssenkrupp AG beteiligt. Sie hat insbesondere die Aufgabe, die ihr aus ihrer Unternehmens­beteiligung zuflie­ßenden Erträge für gemeinnützige Zwecke in den Bereichen Wissenschaft, Er­ziehung und Bildung, Gesundheitswesen, Sport und Kultur zu verwenden. Seit Auf­nahme ihrer Tätigkeit im Jahre 1968 hat sie hierfür rund 665 Mio. € bewilligt.