Ruhrtriennale 2026: Krupp-Stiftung fördert internationalen Festivalcampus
Die am heutigen 20. August beginnende Ruhrtriennale 2026 vereint 119 Veranstaltungen an elf Spielstädten unter der Beteiligung von 600 Künstler*innen aus 45 Ländern. Bis zum 20. September 2026 verwandeln sich ehemalige Industrieorte in Bochum, Dortmund, Duisburg, Gladbeck und Essen in Orte für Kunst, Kultur und Austausch. Besucher*innen erwartet ein vielfältiges Programm aus Theater, Tanz, Konzerten, Ausstellungen, Performances und Gesprächen.
Teil des Festivals ist der seit 2012 etablierte Festivalcampus der Ruhrtriennale. In diesem Jahr wird das internationale Begegnungsprogramm für Studierende, Lehrende und Kulturschaffende aus ganz Europa von der Krupp-Stiftung gefördert. Teilnehmer*innen wird ein viertägiger Aufenthalt im Rahmen des Festivals ermöglicht, der im Zeichen von internationaler Vernetzung, künstlerischem Austausch und gemeinsamen Lernen steht.
Im Mittelpunkt des Festivalcampus steht in diesem Jahr der Schwerpunkt „Communication(s) about Art“. Die Teilnehmer*innen aus verschiedenen künstlerischen Disziplinen setzen sich dabei mit der Frage auseinander, wie heute über Kunst gesprochen wird und wie sie unterschiedlichen Zielgruppen vermittelt werden kann. In Workshops,Diskussionen und gemeinsamen Arbeitsphasen entwickeln sie neue Formate, reflektieren bestehende Ansätze und erproben deren Wirkung. Darüber hinaus nehmen die Teilnehmer*innen an Veranstaltungen des Festivals teil.
Der Festivalcampus der Ruhrtriennale zählt weltweit zu den größten Programmen seiner Art. Er basiert auf der Überzeugung, dass künstlerische Erfahrungen durch einen lebendigen, kritischen und interdisziplinären Diskurs vertieft werden. Entsprechend bringt der Campus etablierte Künstler*innen und Nachwuchstalente ebenso zusammen wie unterschiedliche Genres, Perspektiven und kulturelle Prägungen. Praktisches Experimentieren und theoretische Reflexion greifen dabei unmittelbar ineinander.