Aktuelles Ukraine-Initiative: Krupp-Stiftung und Essener Sportbund e.V. setzen Sportlotsen-Pilotprojekt für ukrainische geflüchtete Kinder und Jugendliche fort
Petra Fischer (2.v.l.), Volker Troche (4.v.l.), Thorsten Flügel (r.) mit den Sportlots*innen | © Krupp-Stiftung/ Schuchrat Kurbanov

Ukraine-Initiative: Krupp-Stiftung und Essener Sportbund e.V. setzen Sportlotsen-Pilotprojekt für ukrainische geflüchtete Kinder und Jugendliche fort

Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung und der Essener Sportbund e.V. haben im Mai 2022 ein Bewegungs- und Sportangebot für geflüchtete Kinder und Jugendliche aus der Ukraine ins Leben gerufen. Vier russischsprachige Sportlots*innen besuchen wöchentlich vier Flüchtlingsunterkünfte, informieren über die Sportangebote in den Vereinen und führen gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen ein niedrigschwelliges Sportprogramm vor Ort durch.

Im Rahmen eines Aktionstags mit ukrainischen geflüchteten Kindern und Jugendlichen im Ruderclub am Baldeneysee haben die Projektbeteiligten ein positives Resümee gezogen und die Fortsetzung des Projekts angekündigt. Im Mittelpunkt des Aktionstags standen die Sportaktivitäten des Ruderclubs: Die rund 60 jungen Gäste konnten auf dem See segeln und rudern ebenso wie an Ballspielen und einer „Bewegungsbaustelle“ teilnehmen.

Das Bewegungsprojekt, das von der Krupp-Stiftung gefördert wird, hat bereits an 47 Terminen mit rund 850 Teilnehmer*innen stattgefunden und zeigte schnell erste Erfolge: „Wir haben im Rahmen des Projektes vielen Kindern und Jugendlichen aus der Ukraine geholfen, wir haben Freundschaften geknüpft und Vertrauen zu den Kindern aufgebaut. Auch außerhalb der Sportange­bote spielen wir zusammen Gitarre, unternehmen gemeinsam etwas und haben sehr viel Spaß“, so die Sportlotsin Evgenia Maltzeva.

Die Krupp-Stiftung engagiert sich seit Jahren für den Kinder- und Jugendsport und arbeitet eng mit dem Essener Sport­bund e.V. zusammen. So entstand die gemeinsame Initiative, ein einfach durchzuführendes Sportangebot für die Kinder und Jugend­lichen zu organisieren, die ihre Heimat verlassen mussten und in Essen untergebracht werden.