Der Tragaltar in der Ausstellung und die Buchseite. Foto: Oliver Müller / Bistum Essen | © Oliver Müller / Bistum Essen

Von Krupp-Stiftung geförderter Bestandskatalog zeigt Schätze der Werdener Schatzkammer

Kruzifix, Pyxis oder Liudger-Kelch: Die Schatzkammer und die Basilika St. Ludgerus bewahren kostbarste Schatzstücke der vor gut 1200 Jahren im heutigen Essen-Werden gegründeten ehemaligen Benediktinerabtei auf. Erstmals ist es nun gelungen, alle Exponate anschaulich zu beschreiben, professionell zu fotografieren und in einem gemeinsamen Buch zu präsentieren. „Schatzkammer und Basilika St. Ludgerus“ heißt der knapp 500 Seiten starke Bestandskatalog, der von der Krupp-Stiftung gefördert wurde und der sich nicht nur an wissenschaftliche Zielgruppen sondern auch an Interessierte richtet.

Die Krupp-Stiftung fördert seit Jahren Projekte zur Bewahrung des kulturellen Erbes: Sie hat sich bereits für die Erstellung des Brandenburgischen Klosterbuchs, für die Realisierung eines Klosterregisters und Klosterbuches Schleswig-Holstein und Hamburg ebenso wie für das Forschungs- und Vermittlungsprojekt Klosterregister und Klosterbuch für Pommern engagiert.

Das im Verlag adson fecit in der Reihe „Werdener Schätze“ erschienene Buch „Schatzkammer und Basilika St. Ludgerus – Schatzkunst, Skulptur, Gemälde“ ist mit der ISBN 978-3-9816594-9-8 ab sofort für 49,95 Euro in der Werdener Schatzkammer sowie im Buchhandel erhältlich. Angesichts der Corona-Situation ist ein Besuch der Schatzkammer Werden, Brückstr. 54, Tel.: 0201/49 18 01, nur nach persönlicher oder telefonischer Voranmeldung möglich. Geöffnet ist die Schatzkammer dienstags bis sonntags von 15 bis 17 Uhr.