Pressemitteilungen

Essen, 6. Juli 2018. – Mit großem Bedauern hat die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung den überraschenden Wunsch von Heinrich Hiesinger aufgenommen, sein Mandat als Vorstands­vorsitzender der thyssenkrupp AG zu beenden.

 

„Herr Dr. Hiesinger hat 2011 zu einem Zeitpunkt die Verantwortung übernommen, als es um die Zukunftsfähigkeit des Konzerns ging“, sagte Ursula Gather, die Kuratoriumsvorsitzende der Krupp-Stiftung. Mit Weitblick, Verhandlungsgeschick und Gradlinigkeit sei es ihm gelungen, das Unternehmen nicht nur wirtschaftlich neu auszu­richten, sondern ihm auch eine moderne, transparente Unter­nehmenskultur zu geben. „Die Stiftung und auch ich persönlich haben Herrn Hiesinger auf diesem Weg stets unterstützt, die Vor­schläge des Vorstandes begrüßt und sie in den Entscheidungen mitgetragen. Wir verdanken Herrn Hiesinger außerordentlich viel.“

 

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Essen, 19. Juni 2018. – Die „Reparatur“ geschädigter Erbsubstanz ist das Forschungsgebiet des Biochemikers Julian Stingele, der in diesem Jahr mit dem Alfried Krupp-Förderpreis für junge Hoch­schullehrer ausgezeichnet wird. Der 34-jährige Wissenschaftler, seit Oktober 2017 Professor für Zelluläre Biochemie am Gen­zentrum der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), hat bereits im Rahmen seiner Promotion bahnbrechende Ent­deckungen gemacht, die in der Biomedizin als richtungsweisend für die Krebs- und Alternsforschung gelten.

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© Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), Jan Greune

3. Mai 2018

1.023 Mal hin und weg

Essen, 3. Mai 2018. – 1.023 junge Teilnehmer, 1.023 spannende persönliche Geschichten, ungezählte neue Freunde: So lässt sich in wenigen Worten zusammenfassen, was die „Alfried Krupp-Schülerstipendien für Betriebspraktika im Ausland“ in 20 Jahren für diejenigen Essener Schülerinnen und Schüler bewirkt haben, die an dem Programm teilgenommen haben.

 

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Essen, 25. April 2018. –  Das Krankenhaus: Es gibt nur wenige Orte in unserer durchorganisierten Welt, an denen sich existenzielle Fragen des Menschseins und des gesellschaftlichen Selbstverständ­nisses stärker kristallisieren als hier. Im Krankenhaus treffen wie kaum irgendwo sonst ethische, gesellschaftliche und juristische Fragen aufeinander, stehen die Möglichkeiten der Technik den Erfordernissen der Wirtschaftlichkeit und der Verpflichtung für die Hinwendung zum Menschen gegenüber. Von allen Beteiligten – Ärzten, Pflegekräften, Verwaltungsmitarbeitern, Patienten und Angehörigen – werden Tag für Tag Entscheidungen verlangt, die schicksalhaft sein und über Leben und Tod entscheiden können.

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© Krupp-Stiftung/Andreas Langfeld