Pressemitteilungen

Essen, 10. November 2016. – Der Neurowissenschaftler Benjamin Judkewitz ist Träger des Alfried Krupp-Förderpreises für junge Hochschullehrer 2016. Judkewitz lehrt seit 2014 an der Charité – Universitätsmedizin Berlin und leitet dort das Labor für Bioimaging und Neurophotonik. Heute nahm er im Rahmen einer festlichen Veranstaltung in der Villa Hügel den mit 1 Mio. € dotierten Preis aus der Hand von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft entgegen.

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Schwerpunkte der Forschungsarbeit

Benjamin Judkewitz ist ein typischer Repräsentant der jungen, fächerübergreifenden Forschung in den Biowissenschaften: Diplom in Biologie mit Schwerpunkten in Zellbiologie, Biochemie und Zoologie; Promotion in den Fachgebieten Physiologie und Neurowissenschaften; Habilitation in den Bereichen Photonik und Ingenieurwissenschaften.

Die Zielsetzung seiner Forschung, so Benjamin Judkewitz, sei es, die Grenzen der optischen Mikroskopie in biologischen Geweben zu überwinden. Lebende Zellen – beispielweise im Gehirn von Menschen und Tieren – sind nämlich bisher für mikroskopische Untersuchungen unerreichbar, da sich die Lichtstrahlen eines Mikroskops in ihnen auf höchst unterschiedliche Art und Weise brechen. Diese Unterschiede in der Lichtstreuung haben es bisher unmöglich gemacht, mit Methoden der optischen Mikroskopie in Gewebetiefen jenseits von wenigen hundert Mikrometern vorzudringen.

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Essen, 14. Oktober 2016. – Die Volksrepublik China – ein Land, das mit seiner schieren Größe, seiner kulturellen Vielfalt und mehrtausendjährigen Geschichte auch in Zeiten globaler Informationsströme für Europäer noch immer unzählige Geheimnisse birgt. Ein Land, das innerhalb weniger Jahrzehnte zur Weltmacht aufgestiegen ist und diese Position stetig weiter festigt. Ein Land, das auch von deutschen Studierenden zunehmend als Wunschziel für einen Auslandsaufenthalt genannt wird.

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Essen, 29. Juni 2016. – Benjamin Judkewitz ist ein typischer Repräsentant der jungen, fächerübergreifenden Forschung in den Biowissenschaften: Diplom in Biologie mit Schwerpunkten in Zellbiologie, Biochemie und Zoologie; Promotion in den Fachgebieten Physiologie und Neurowissenschaften; Habilitation in den Bereichen Photonik und Ingenieurwissenschaften. Vor zwei Jahren wurde er auf die Professur für Bioimaging und Neurophotonik am Neurowissenschaftlichen Forschungszentrum der Charité – Universitätsmedizin Berlin berufen. Jetzt erhält der 34-Jährige den mit 1 Mio. € dotierten Alfried Krupp-Förderpreis für junge Hochschullehrer und damit die Möglichkeit zu weiterführender, unabhängiger wissenschaftlicher Arbeit bei der Erforschung lebender biologischer Gewebe.

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14. April 2016

Einmal China und zurück!

Essen, 14. April 2016. – Vier Wochen Praktikum in einem Betrieb im Ausland, außerdem Kurs für Geschäftsenglisch, Benimmtraining, Besuch des Museum Folkwang, Bewerbungstraining, und auch ein Empfang in der Villa Hügel durch die Kuratoriumsvorsitzende der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, Ursula Gather: All das gehört zum Förderprogramm „Alfried Krupp-Schülerstipendien für Betriebspraktika im Ausland“. Im Herbst 2015 hatte die Krupp-Stiftung die Teilnahme an dem Stipendienprogramm an allen weiterführenden Schulen in Essen ausgeschrieben, im Januar und Februar begannen die Vorbereitungskurse, und am 14. März ging es für 50 Schülerinnen und Schüler endlich auf die „große Reise“. Die meisten von ihnen blieben im europäischen Ausland, aber einige reisten um die halbe Welt, bis nach China, Vietnam und auf die Philippinen.

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Essen, 8. April 2016. – Realschülerinnen und -schüler werden in Essen schon bald neue Möglichkeiten erhalten, ihre besonderen Begabungen zu entdecken und gezielt weiterzuentwickeln. Dies ist die Zielsetzung einer neuen Fördermaßnahme der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, die sie gemeinsam mit dem Internationalen Centrum für Begabungsforschung der Universität Münster, der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer Essen entwickelt hat.

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Essen, 9. Februar 2016.  Kultur ist ohne Migration nicht denkbar. Die kulturelle Einzigartigkeit einer Gesellschaft entwickelt sich seit jeher auch durch den Zuwachs an Neuem, das Zuwanderer in sie hineintragen, und den Wandel, der entsteht, wenn Auswanderer Traditionen mit sich fortnehmen. Die kulturgeschichtlichen Museen in Deutschland sind der Hort zahlloser Artefakte, Dokumente und Belege über diese Zusammenhänge zwischen Migration und kultureller Vielfalt. Gleichwohl bedarf es vielerorts noch der wissenschaftlichen Aufbereitung dieser Bestände. Zudem fehlt es häufig an Konzepten für Ausstellungen, Veranstaltungen und museumspädagogische Maßnahmen, mit denen die gesellschaftliche Bedeutung von Migration einer breiteren Öffentlichkeit präsentiert werden kann.

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