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Salon am Hügel am 22. Mai, 19 Uhr: Metaversum – Utopie, Dystopie oder Realität?

Angie Gifford, Prof. Dr. Mario Botsch, Angie Gifford, Michael Harr und Dr. Tina Sauerländer sprechen mit Shelly Kupferberg über die Bedeutung des Metaverse generell und für Non-Profit-Organisationen im Besonderen.

Essen, 2. Mai 2024 – Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Salon am Hügel diskutieren am 22. Mai in der Villa Hügel Prof. Dr. Mario Botsch, Professor für Computer Science an der TU Dortmund, Angie Gifford, Europa-Chefin von Meta, Michael Harr, Geschäftsführer der Stiftung Pro Senectute beider Basel und Dr. Tina Sauerländer, Kuratorin und Schriftstellerin über die Bedeutung des Metaverse generell und für Non-Profit-Organisationen im Besonderen. Moderiert wird das Gespräch von der Autorin und Journalistin Shelly Kupferberg.

 

Non-Profit Organisationen wie zum Beispiel Stiftungen sind wichtige Akteure in unserer Gesellschaft und gestalten die Räume von morgen mit. Dennoch sind sie bisher kaum präsent im Metaversum. Entsteht da nicht ein Ungleichgewicht? Gibt es nicht sogar so etwas wie eine Verpflichtung für Non-Profit-Organisationen, sich im Metaversum zu engagieren? Es gibt Schätzungen, dass das Metaversum in zehn Jahren mehr als eine Milliarde Menschen erreichen kann. Daraus ergibt sich die Frage: Wenn eine Institution weiterhin eine Rolle spielen möchte, muss sie dann nicht sogar jetzt schon erste Schritte ins Metaversum machen? Wie sind ethische Aspekte im Metaversum zu werten und zu bewältigen? Diese und weitere Fragestellungen werden von den Podiumsgästen aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und diskutiert.

 

Neben einer begrenzten Teilnehmer*innenzahl vor Ort, wird die Veranstaltung auch kostenfrei auf YouTube und Instagram gestreamt.

 

Informationen und Link zum Live-Stream: www.krupp-stiftung.de/salonamhuegel

Live-Stream auf Instagram: @kruppstiftung

 

Biografien

Prof. Dr. Mario Botsch ist Professor im Fachbereich Informatik an der TU Dortmund, wo er den Lehrstuhl für Computergrafik leitet. Bevor er 2020 an die TU Dortmund kam, leitete er die Computergrafik-Gruppe an der Universität Bielefeld. Er erhielt seinen M.Sc. in Mathematik von der Universität Erlangen-Nürnberg (1999), arbeitete am Max-Planck-Institut für Informatik (1999-2000), promovierte in Informatik an der RWTH Aachen (2005) und war PostDoc an der ETH Zürich (2005-2008). Der Schwerpunkt seiner Forschung liegt auf der effizienten Erfassung, Optimierung, Animation und Visualisierung dreidimensionaler geo­metrischer Objekte. Derzeit beschäftigt Mario Botsch sich mit 3D-Scanning und Motion Capturing von Menschen, Modellierung und Animation von virtuellen Charakteren und Echtzeit-Visualisierung in interaktiven Virtual-Reality-Szenarien.

 

Angie Gifford ist die Vizepräsidentin für Europa, den Nahen Osten und Afrika bei Meta, und damit verantwortlich für die Geschäfts­entwicklung der Dienste wie Facebook, Instagram, WhatsApp und Oculus. Zuvor war sie die Vizepräsidentin für Zentraleuropa – eine Rolle, die sie seit Januar 2020 innehatte. Angie Gifford hat mehr als 30 Jahre Erfahrung in führenden Technologieunternehmen, darunter Hewlett-Packard (HP), wo sie das Software- und Digitalisierungs­geschäft für den deutschsprachigen Raum leitete, und Microsoft, wo sie in verschiedenen Managementpositionen im In- und Ausland tätig war. Vom Manager Magazin wurde Angie Gifford als eine der 100 einflussreichsten Wirtschaftsfrauen benannt. Sie ist Vorstandsmitglied der Atlantik-Brücke und im Aufsichtsrat der thyssenkrupp AG tätig.

 

Michael Harr, lic.rer.pol., verfügt über langjährige Erfahrung im Management von Non-Profit Organisationen. Er absolvierte sein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Basel mit Spezialisierung in den Bereichen Marketing, Gesundheitsökonomie und Sozialpolitik ebenso wie sein Nachdiplom-Studium im NPO-Management an der Universität Freiburg. Die Weiterbildung „Mediation in Organisationen“ an der Universität Bern schloss er als Mediator ab. Seit 2017 ist Michael Harr Geschäftsführer der Stiftung Pro Senectute beider Basel. Zuvor war er elf Jahre lang Geschäftsführer der Schweizerischen Stiftung für das cerebral gelähmte Kind. Darüber hinaus ist er Mitglied im Stiftungsrat verschiedener Stiftungen ebenso wie Mitglied von Kommissionen und Beiräten im Sozialbereich.

 

Shelly Kupferberg studierte Publizistik, Theater- und Musik­wissen­schaften an der Freien Universität Berlin und begann während ihres Studiums als Journalistin für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu arbeiten. Neben Beiträgen für die ARD moderiert sie seit 25 Jahren Kultur-, Literatur und Gesellschafts­magazine, arbeitet als freie Redak­teurin und Moderatorin für Deutschlandfunk Kultur und moderiert auf rbb Kultur tägliche Live-Kultursendungen. Ihre Schwer­punkte sind neben der Kultur auch gesell­schaft­­liche Themen wie Bildung, Gender, Demokratie und Partizipation, Inklusion, Diskriminierungs- sowie Migrationsthemen, Provenienzforschung und Erinnerungskultur. Im Herbst 2022 erschien ihr literarisches Debut „Isidor“ im Diogenes Verlag.

 

Dr. Tina Sauerländer ist Mitbegründerin, Co-Direktorin und Chefkuratorin der Ausstellungsplattform und des internationalen Kuratorenkollektivs peer to space. Sie hat an der Kunstuniversität Linz zum Thema PERFORMING IDENTITIES promoviert und arbeitet zu Virtual-Reality-Erfahrungen in der Bildenden Kunst. Neben ihrer Lehrtätigkeit als Dozentin für Digitale Kunstgeschichte an der Fachhochschule für Kunst und Gesellschaft in Bielefeld ist sie Mitbegründerin und CEO von Radiance VR, einer internationalen Online-Plattform und Forschungsdatenbank für Virtual-Reality-Erfahrungen in der Bildenden Kunst, künstlerische Leiterin des VR ART PRIZE by DKB in Kooperation mit CAA Berlin und Gründerin des SALOON Berlin, dem ersten Zweig des SALOON Network, eines internationalen Netzwerks für Frauen, die in der Kunst arbeiten.

 

Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung

Die gemeinnützige Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung fördert seit 1968 Menschen und Projekte in Kunst und Kultur, Bildung, Wissenschaft, Gesundheit und Sport und hat sich dafür bisher mit 690 Mio. € engagiert. Als größte Aktionärin der heutigen thyssenkrupp AG verwendet die Stiftung die ihr aus ihrer Unter­nehmens­beteiligung zufließenden Erträge ausschließlich für gemeinnützige Zwecke und verfolgt das Ziel, neue Entwicklungen anzuregen sowie zu Kreativität und Engagement zu ermutigen. Mit ihrer Arbeit setzt sie Akzente in der Wissenschafts- und Hochschul­entwicklung, sie möchte Chancen­gleichheit ermöglichen, zur Völker­verständigung beitragen und die Ausbildung junger Generationen verbessern. Die Stiftung ist Eigen­tümerin der Villa Hügel, des ehe­maligen Wohnhauses der Familie Krupp, deren Fortbestand sie für die Öffentlichkeit sichert. Seit 2019 lädt die Stiftung in lockerer Atmosphäre Akteure aus Kunst, Kultur, Literatur, Wissenschaft oder Medien zum Salon am Hügel in die Villa Hügel ein. Jeder Salon widmet sich einem thematischen Schwerpunkt und greift aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen auf.

 

Kontakt
Barbara Wolf
Leiterin Kommunikation, strategische Entwicklung und Transformation
Telefon: +49 (0)201 188-4809
E-Mail: wolf@krupp-stiftung.de