Salon am Hügel – Auf den Palisaden

Salon am Hügel

"Auf den Palisaden" - Eine Lesung und ein Künstlergespräch zwischen Andreas Platthaus und Thomas Demand über Amerika, Häuser, Trump, Thomas Mann und vieles mehr.

Eine Kooperation mit dem Villa Aurora & Thomas Mann House e. V.

Video des „Salon am Hügel“ mit Andreas Platthaus und Thomas Demand jetzt auf YouTube verfügbar

Am 20. August fand der „Salon am Hügel – Auf den Palisaden“ mit Andreas Platthaus und Thomas Demand in der Villa Hügel statt. Die Veranstaltung wurde im kostenfreien Live-Stream übertragen und steht jetzt auf YouTube zur Verfügung.

Thomas Demand: Daily No 34, 2020

Lesung & Künstlergespräch

Was verbindet den Feuilletonisten und Schriftsteller Andreas Platthaus und den Künstler Thomas Demand? Sie waren Stipendiaten der Krupp-Stiftung und haben Erfahrungen mit Amerika gemacht: Platthaus schrieb im Thomas Mann House in Los Angeles sein Buch „Auf den Palisaden“, aus dem er lesen wird, Demand lebt und arbeitet in Los Angeles. Das Gespräch wird begleitet von Projektionen seiner Fotoarbeiten aus der Serie "dailies". Der Einfluss Amerikas auf ihre Arbeit, Thomas Mann und Trump und die Bedeutung von Häusern wie der Villa Hügel, in der die Veranstaltung stattfindet, sind Gesprächsthemen der beiden am 20. August.

ANDREAS PLATTHAUS ist 1966 in Aachen geboren. Er studierte Rhetorik, Philosophie, Geschichte und Betriebswirtschaftslehre in Aachen und Tübingen und ist seit 1997 Redakteur im Feuilleton der F.A.Z. – derzeit verantwortlich für Literatur und literarisches Leben. Seit 1998 veröffentlicht er zahlreiche Buchpublikationen, wie zuletzt 2020 „Auf den Palisaden – Amerikanisches Tagebuch“ über die Zeit des Fellowships im Thomas Mann House. Besondere Auszeichnungen: 2017 Aufnahme als Chevalier in den Ordre des arts et lettres der Französischen Republik, 2018 Hessischer Kulturpreis, Ehrenmitglied der D.O.N.A.L.D.

THOMAS DEMAND studierte an der Kunstakademie Düsseldorf sowie am Goldsmiths’ College in London und ist bekannt für seine großformatigen Fotografien, die Leerstellen zwischen Wirklichkeit und ihren Repräsentationsformen ausloten. Indem er dreidimensionale, meist lebensgroße Modelle aus Papier und Karton von Orten realisiert, die in ihrer Thematik oft auf vorgefundene Bilder aus den Massenmedien Bezug nehmen, und indem er die so entstandenen Szenerien fotografiert, schafft er ganz eigene Artefakte, die mit den Vorstellungen des Betrachters von Fiktion und Wirklichkeit spielen.

Thomas Mann House

Das Thomas Mann House wurde 2016 mit Mitteln des Bundes erworben und im Juni 2018 durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eröffnet. Das Thomas Mann House ist ein Residenzhaus für ausgezeichnete Wissenschaftler*innen, Vordenker*innen sowie Intellektuelle aus allen Disziplinen, die sich während ihres Aufenthalts den drängenden Heraus-forderungen unserer Zeit stellen und mit Vortragstätigkeiten den geistigen und kulturellen Austausch zwischen Deutschland und den USA pflegen. Die Thomas Mann Fellowships werden von der Berthold Leibinger Stiftung, der Robert Bosch Stiftung und der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung finanziert. Der Villa Aurora & Thomas Mann House e. V. wird vom Auswärtigen Amt, von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und dem Goethe-Institut gefördert.

Das Thomas Mann House in Los Angeles.

Salon am Hügel

Der Salon am Hügel ist eine Veranstaltungsreihe der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung. Seit 2019 lädt die Stiftung in lockerer Atmosphäre Akteure aus Kunst, Kultur, Literatur, Wissenschaft oder Medien in die Villa Hügel ein. Jeder Salon widmet sich einem thematischen Schwerpunkt und greift aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen oder künstlerische Positionen auf. Zuhören, debattieren und gemeinsam austauschen: Der Salon am Hügel möchte zu einer lebendigen Diskussionskultur beitragen und den Austausch zwischen Hoch-, Pop- und Subkultur fördern.