Aktuelles

29. Juni 2016

Benjamin Judkewitz erhält Alfried Krupp-Förderpreis 2016

Er ist ein typischer Repräsentant der jungen, fächerübergreifenden Forschung in den Biowissenschaften: Professor Dr. Benjamin Judkewitz, seit 2014 Professor für Bioimaging und Neurophotonik an der Charité – Universitätsmedizin Berlin, erhält den mit 1 Mio. € dotierten Alfried Krupp-Förderpreis für junge Hochschullehrer 2016. Durch Anwendung neuester Erkenntnisse zur Übertragung und Verarbeitung optischer Informationen ist es Judkewitz gelungen, mittels optischer Mikroskopie wesentlich tiefer in das Gewebe lebender Zellen zu blicken, als dies bisher möglich war.

Der 34-Jährige war einer von 50 Kandidaten, die von insgesamt 41 Universitäten und Forschungseinrichtungen aus ganz Deutschland für den Preis vorgeschlagen worden waren. Das Kuratorium der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung hat einstimmig beschlossen, ihm den begehrten Preis für Nachwuchswissenschaftler zuzuerkennen.

19. Mai 2016

Stipendiaten der Stanford-Universität zu Gast in der Villa Hügel

Siebzehn Studierende der renommierten Stanford-Universität in Kalifornien waren auf Einladung der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung heute zu Gast in der Villa Hügel. Sie sind Teilnehmer eines Stipendienprogramms der Krupp-Stiftung, das ihnen mehrmonatige Unternehmenspraktika in Deutschland ermöglicht. Ursula Gather, die Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung, empfing die Studierenden im Gartensaal der Villa Hügel und ließ sich von deren Erfahrungen berichten.

Das Stipendienprogramm für Stanford-Studenten besteht seit 34 Jahren. Seither haben 1.215 Studenten der kalifornischen Universität mit Unterstützung der Stiftung am Stanford Study Center in Berlin studiert und praktische Berufserfahrungen in Unternehmen und anderen Einrichtungen in Deutschland sammeln können. Für das Programm hat die Stiftung seit seinem Bestehen rund 5 Mio. € bewilligt

8. April 2016

Förderinitiative zur Begabungsförderung an Realschulen in Essen

Eine neue Initiative der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung wird es für Realschülerinnen und -schüler in Essen schon bald möglich machen, ihre besonderen Begabungen zu entdecken und gezielt weiterzuentwickeln. Die Krupp-Stiftung hat das Vorhaben gemeinsam mit Professor Christian Fischer vom Internationalen Centrum für Begabungsforschung (ICBF) der Universität Münster, der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer Essen entwickelt.

Am Beginn steht eine spezifische Weiterbildung für Lehrerinnen und Lehrer, deren Aufgabe es sein wird, in ihren Schulen Strukturen für eine bessere Begabungsförderung aufzubauen.

Bereits zu Beginn des Schuljahres 2016/2017 sollen sie mit der praktischen Arbeit beginnen. Sie werden Schülerinnen und Schüler individuell ansprechen und sie zur Teilnahme an praxisorientierten Arbeitsgemeinschaften einladen. Die Essener IHK und Handwerkskammer bringen sich in dieser Phase mit der Vermittlung speziell auf die einzelnen Schüler zugeschnittener Praktika in der Förderinitiative ein. Es ist dieses enge Zusammenwirken von Schule und Arbeitswelt, das die Initiative aus Sicht von Professor Fischer besonders macht: „Mir ist kein anderes Begabungsförderungsprogramm bekannt, das diese wichtigen Akteure innerhalb einer Bildungsregion so direkt zusammenbringt. Ich bin sicher, dass die Schülerinnen und Schüler auf diese Weise wesentlich besser gefördert werden können, als dies in vergleichbaren Programmen der Fall ist.“