Jahresprogramm 2024
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Pressemitteilungen

Essen, 25. Juli 2017. –  Die Krupp-Stiftung erinnert an ihren Stifter Alfried Krupp von Bohlen und Halbach, der am 30. Juli 2017 vor 50 Jahren verstarb. Mit seinem Tod ging das gesamte Privat- und Firmenvermögen des letzten persönlichen Alleininhabers der Firma Krupp auf die gemeinnützige Stiftung als Alleinerbin über.

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© Historisches Archiv Krupp

Essen, 27. Juni 2017. – Der Physiker Alexander Szameit wird Träger des Alfried Krupp-Förderpreises für junge Hochschullehrer 2017. Er lehrt seit Dezember 2016 an der Universität Rostock als Professor für Experimentelle Festkörperoptik. Der Alfried Krupp-Förderpreis ist mit 1 Mio. € dotiert und ermöglicht es dem Preisträger, seine Forschungen in den kommenden fünf Jahren unabhängig von öffentlichen Mitteln voranzutreiben. Den Auswahlgremien der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung hatten insgesamt 42 Kandidatenvorschläge von Universitäten und Forschungseinrichtungen aus ganz Deutschland vorgelegen.

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© Universität Rostock

Essen, 21. Juni 2017. – Besondere Begabungen bei Schülern an Realschulen erkennen und dem einzelnen Schüler Perspektiven für diese individuelle Begabung öffnen – dies ist die Zielsetzung der Förderinitiative „Begabungsförderung an Essener Realschulen“ der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung. Der erste Schritt zu diesem Ziel ist nun getan: 16 Lehrerinnen und Lehrer aus acht Essener Realschulen erhielten im Rahmen einer kleinen Feierstunde in der Villa Hügel das international anerkannte ECHA-Diplom (European Council for High Ability/ Europäischer Rat für Hochbegabung), für das sie an einer 15-monatigen spezifischen Weiterbildung mit Schwerpunkt der Begabtenförderung teilgenommen haben. „Die Lehrerinnen und Lehrer haben mit großem Engagement neue Ideen und Projekte für Ihre Schüler entwickelt, um deren Begabungen zu entdecken und zu fördern. Sie können nun neue Methoden und Inhalte in die Schule tragen“, stellte die Kuratoriumsvorsitzende Ursula Gather heraus.

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© Krupp-Stiftung/Peter Wieler

Essen, 15. Mai 2017. – Erec Gellautz (Karlsruhe), Franziska Kunze (Berlin) und Katharina Zimmermann (Bochum) sind die diesjährigen Stipendiaten im Programm „Museumskuratoren für Fotografie“ der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung. Die drei Stipen­diaten werden ab Mai jeweils sechs Monate lang im Fotomuseum Winterthur (Schweiz), im Fotomuseum München und in der Foto­grafischen Sammlung im Museum Folkwang, Essen, arbeiten und dabei umfangreiche praktische Erfahrungen in der Museumsarbeit im Bereich Fotografie sammeln können. Ihre Ausbildung werden die Stipendiaten im letzten halben Jahr jeweils an einem der folgenden renommierten Museen abschließen: am Victoria and Albert Museum in London, am Getty Research Institute in Los Angeles oder am Centre Pompidou in Paris. Jedes Stipendium ist mit 40.200 € dotiert.

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© Krupp-Stiftung

Essen, 8. Mai 2017. – Was passiert, wenn man Schülerinnen und Schüler zwischen 15 und 18 Jahren in die Welt ziehen lässt, um erste Auslandserfahrungen zu sammeln? Das wollte Ursula Gather wissen, die Kuratoriumsvorsitzende der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung. Deswegen lud sie die 48 Teilnehmer des diesjährigen Förderprogramms  „Alfried Krupp-Schülerstipendien für Betriebspraktika im Ausland“ heute in die Villa Hügel ein. Die Schüler brachten Geschichten über Exotisches und Alltägliches mit, über Land und Leute, und einige konnten sogar über neue Freund­schaften berichten.

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Essen, 23. März 2017. – Der Forschungsreisende Alexander von Humboldt und Kaiser Wilhelm II., der Erfinder Thomas Alva Edison und der Physiker Max Planck, die Politiker Gustav Stresemann und Willy Brandt, der Maler Max Liebermann und der Dirigent Herbert von Karajan – sie alle korrespondierten mit der Familie Krupp, Alfried Krupps Generalbevollmächtigtem Berthold Beitz oder dem Unter-nehmen. Die Ausstellung Humboldt dankt, Adenauer dementiert. Briefe aus dem Historischen Archiv Krupp (25. März bis 8. Oktober 2017) in der Villa Hügel, Essen, lädt ein zu einer Entdeckungsreise in die Vergangenheit. Eine Auswahl von 44 Dokumenten aus einem Zeitraum von fast 200 Jahren gibt überraschende Einblicke in Politisches und Alltägliches. Die handgeschriebenen oder eigenhändig unterschriebenen Schriftstücke spiegeln das Zeitgeschehen und zeigen den Wandel der Kulturtechnik des Schreibens.

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20. Dezember 2016

„Im Hause Krupp“

Essen, 20. Dezember 2016. – Welche Aufgaben hatte eigentlich der Lampenwärter in Diensten der Familie Krupp? Wie arbeiteten und lebten die Kindermädchen, Kammerzofen, Gärtner, Stallknechte, Chauffeure oder Feuerwehrleute, die vom auslaufenden 19. Jahrhundert bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges in großer Zahl „auf dem Hügel“ bei der Familie Krupp in Lohn und Brot standen? Wer sich schon einmal diese und ähnliche Fragen zu den Arbeits- und Lebensverhältnissen in der Villa Hügel gestellt hat, wird im vierten Band der „Kleine Reihe Villa Hügel“ viele Antworten finden. Das reich bebilderte und 224 Seiten starke Buch trägt den Titel „Im Hause Krupp. Die Bediensteten der Villa Hügel“. 2002 war mit „Die Villa Hügel. Unternehmerwohnsitz im Wandel der Zeit“ der erste Titel der Reihe erschienen. 2005 folgte der zweite Band, „100 Jahre Historisches Archiv Krupp. Entwicklungen, Aufgaben, Bestände“, und im Herbst 2009 wurde mit „Der Park der Villa Hügel“ der dritte Band veröffentlicht. Die Buchreihe wird von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung herausgegeben.

  

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Essen, 10. November 2016. – Der Neurowissenschaftler Benjamin Judkewitz ist Träger des Alfried Krupp-Förderpreises für junge Hochschullehrer 2016. Judkewitz lehrt seit 2014 an der Charité – Universitätsmedizin Berlin und leitet dort das Labor für Bioimaging und Neurophotonik. Heute nahm er im Rahmen einer festlichen Veranstaltung in der Villa Hügel den mit 1 Mio. € dotierten Preis aus der Hand von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft entgegen.

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