Aktuelles

14. September 2016

Schülerröntgenlabor in Remscheid eröffnet

Das Röntgen-Museum in Remscheid ist für junge Besucher um eine Attraktion reicher: das Schülerröntgenlabor, kurz RöLab. Nach fünfjähriger Aufbauphase wurde die Einrichtung, die direkt an das Röntgen-Museum angegliedert ist, am 14. September offiziell eröffnet. Das RöLab bietet Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Schulformen, aber auch Auszubildenden an Berufskollegs, die Möglichkeit, in die Welt der Forschung einzutauchen. In seiner Ausrichtung auf die Technik bildgebender Verfahren, die nicht nur in der Medizin, sondern auch in Bereichen wie der Materialprüfung Anwendung finden, ist das Remscheider Schülerlabor einzigartig in Deutschland.

Das Röntgen-Museum hat für das Labor einen ganzen Gebäudetrakt zur Verfügung gestellt. Für dessen Ausstattung mit hochmoderner Experimentiertechnik hat die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung 65.000 € bereitgestellt. Das Röntgen-Museum selbst wurde in den Jahren 2005 bis 2007 komplett neu strukturiert und hat hierfür von der Stiftung Fördermittel in Höhe von 0,5 Mio. € erhalten.

1. September 2016

Stipendien für „Zeitgenössische deutsche Fotografie“ erneut ausgeschrieben

Erneut schreibt die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung das Stipendienprogramm „Zeitgenössische deutsche Fotografie“ aus, das seit 1982 besteht. Das Förderprogramm richtet sich an Fotografinnen und Fotografen, die unabhängig von einer Auftragsarbeit ein fotografisches Vorhaben über einen längeren Zeitraum erarbeiten. Die Stipendien sind mit je 10.000 € dotiert.

4. August 2016

Ursula Gather zur Senatorin der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina gewählt

Die Mitgliederversammlung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat Professorin Ursula Gather zum ad-personam-Mitglied des Senats gewählt. Der Senat ist das wichtigste Beratungsorgan der Wissenschaftsakademie. Er wählt das Präsidium und berät es unter anderem bei wissenschaftlichen Stellungnahmen zu gesellschaftlichen Zukunftsfragen sowie in Angelegenheiten der Forschungsförderung.

29. Juni 2016

Benjamin Judkewitz erhält Alfried Krupp-Förderpreis 2016

Er ist ein typischer Repräsentant der jungen, fächerübergreifenden Forschung in den Biowissenschaften: Professor Dr. Benjamin Judkewitz, seit 2014 Professor für Bioimaging und Neurophotonik an der Charité – Universitätsmedizin Berlin, erhält den mit 1 Mio. € dotierten Alfried Krupp-Förderpreis für junge Hochschullehrer 2016. Durch Anwendung neuester Erkenntnisse zur Übertragung und Verarbeitung optischer Informationen ist es Judkewitz gelungen, mittels optischer Mikroskopie wesentlich tiefer in das Gewebe lebender Zellen zu blicken, als dies bisher möglich war.

Der 34-Jährige war einer von 50 Kandidaten, die von insgesamt 41 Universitäten und Forschungseinrichtungen aus ganz Deutschland für den Preis vorgeschlagen worden waren. Das Kuratorium der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung hat einstimmig beschlossen, ihm den begehrten Preis für Nachwuchswissenschaftler zuzuerkennen.

19. Mai 2016

Stipendiaten der Stanford-Universität zu Gast in der Villa Hügel

Siebzehn Studierende der renommierten Stanford-Universität in Kalifornien waren auf Einladung der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung heute zu Gast in der Villa Hügel. Sie sind Teilnehmer eines Stipendienprogramms der Krupp-Stiftung, das ihnen mehrmonatige Unternehmenspraktika in Deutschland ermöglicht. Ursula Gather, die Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung, empfing die Studierenden im Gartensaal der Villa Hügel und ließ sich von deren Erfahrungen berichten.

Das Stipendienprogramm für Stanford-Studenten besteht seit 34 Jahren. Seither haben 1.215 Studenten der kalifornischen Universität mit Unterstützung der Stiftung am Stanford Study Center in Berlin studiert und praktische Berufserfahrungen in Unternehmen und anderen Einrichtungen in Deutschland sammeln können. Für das Programm hat die Stiftung seit seinem Bestehen rund 5 Mio. € bewilligt

8. April 2016

Förderinitiative zur Begabungsförderung an Realschulen in Essen

Eine neue Initiative der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung wird es für Realschülerinnen und -schüler in Essen schon bald möglich machen, ihre besonderen Begabungen zu entdecken und gezielt weiterzuentwickeln. Die Krupp-Stiftung hat das Vorhaben gemeinsam mit Professor Christian Fischer vom Internationalen Centrum für Begabungsforschung (ICBF) der Universität Münster, der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer Essen entwickelt.

Am Beginn steht eine spezifische Weiterbildung für Lehrerinnen und Lehrer, deren Aufgabe es sein wird, in ihren Schulen Strukturen für eine bessere Begabungsförderung aufzubauen.

Bereits zu Beginn des Schuljahres 2016/2017 sollen sie mit der praktischen Arbeit beginnen. Sie werden Schülerinnen und Schüler individuell ansprechen und sie zur Teilnahme an praxisorientierten Arbeitsgemeinschaften einladen. Die Essener IHK und Handwerkskammer bringen sich in dieser Phase mit der Vermittlung speziell auf die einzelnen Schüler zugeschnittener Praktika in der Förderinitiative ein. Es ist dieses enge Zusammenwirken von Schule und Arbeitswelt, das die Initiative aus Sicht von Professor Fischer besonders macht: „Mir ist kein anderes Begabungsförderungsprogramm bekannt, das diese wichtigen Akteure innerhalb einer Bildungsregion so direkt zusammenbringt. Ich bin sicher, dass die Schülerinnen und Schüler auf diese Weise wesentlich besser gefördert werden können, als dies in vergleichbaren Programmen der Fall ist.“